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Barbara Berti - Company Ariella Vidach Aiep

(Englisch below)

Die Performance-Reihe BAU - Choreography of Thinking basiert auf Forschungen, die den instinktivsten Teil des Menschen, einschließlich seines Unterbewusstseins, sowie die bewusste Wahrnehmung der Realität untersuchen. Diese Erkundung wurde 2013 begonnen und hat zu einer Arbeitsmethode geführt, die auf Tanz und andere darstellende Künste anwendbar ist. Es konzentriert sich auf die unsichtbaren Verbindungen zwischen Körper und Geist, die in Echtzeit durch die Interaktion zwischen dem Darsteller und den Zuschauern in einer Art Dialog zwischen ihren jeweiligen Innenräumen aktiviert werden. Im Laufe der Zeit wurde diese Praxis in einen präzisen stilistischen Ansatz umgewandelt, der das Publikum in den Mittelpunkt der Untersuchung stellt und die notwendige und entscheidende Polarität jeder Aufführung demonstriert. Die zentrale Frage, die in gewisser Weise säkular mystisch ist: „Was bedeutet es, gleichzeitig in Materie und Nicht-Materie zu existieren? Ist es möglich, einen Modus zu finden, einen Raum, der die Wahrnehmung der Einheit zwischen diesen beiden Bedingungen erleichtert? "

Die BAU #2 setzt die in der BAU #1 begonnene Forschung fort und untersucht eingehend die Prozesse, die zwischen Denken und Wahrnehmung auftreten, wenn sie in einem gemeinsamen Raum stattfinden. und wie diese zu einer physischen Exposition werden können, sowohl bei denen, die handeln, als auch bei denen, die sie beobachten. Insbesondere möchte BAU #2 ein Bereich für die Überprüfung eines mentalen Zustands sein, der es dem Körper ermöglicht, sich in einer bestimmten Frequenz an der Grenze zwischen Rationalität und Unbewusstem zu bewegen und den Rhythmus und Zustand zu finden, der es dem Darsteller ermöglicht ein mögliches Gleichgewicht zwischen Denken und Wahrnehmung einzubeziehen. Der kreative Prozess basiert auf der Entwicklung von Praktiken, die darauf zielen, das "Bewusstsein des Körpers" und das "Bewusstsein des Geistes" zu erweitern und vom Ritual zum Performativen überzugehen. Diese Praktiken - "Meditation des Denkens", "Meditation des Körpers", "Meditation der Stimme" - erzeugen bestimmte Zustände, die eine performative Präsenz und eine bestimmte choreografische Sprache erzeugen. Gleichzeitig stützt sich der Prozess auf Theorien zu mentalen und physischen Prozessen, die in der Bioenergetik behandelt werden (Lowen). Diese Kreation nimmt Gestalt an und verändert sich in der Begegnung mit der Öffentlichkeit. Die Elemente Wort, Stimme, Körper und Licht erzeugen einen echten choreografischen Code, der darauf abzielt, eine Realität zwischen dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren, dem Materiellen und dem Immateriellen zu schaffen. BAU #2 ist letztendlich eine rituelle Bewegung.

English

The performance series BAU – Choreography of thinking is based on research that investigates the most instinctive part of human beings, including their subconscious, as well the conscious perception of reality. Having been begun in 2013, this exploration has resulted in a work method applicable to dance and other performing arts. It focuses on the invisible connections between body and mind, activated in real-time by the interaction between the performer and the viewers in a kind of dialog between their respective internal spaces. Over time, this practice was transformed into a precise stylistic approach, which puts the audience at the center of investigation – demonstrating the necessary and crucial polarity of any performance. The central question, which in a way is secularly mystical: “What does it mean to exist simultaneously in matter and non-matter? Is it possible to find a mode, a space that facilitates the perception of the unity between these two conditions?"

BAU# 2 continues the research embarked on in BAU #1, studying in-depth and in performing terms the processes that occur between thought and perception when they occur in a shared space; and how these can turn into a physical exposure, both in those who act and those who observe them. In particular, BAU # 2 wants to be an area for the verification of a mental state that allows the body to move in a specific frequency, on the border between rationality and the unconscious, finding the rhythm and condition that allows the performer to activate and incorporate a possible balance between thought and perception. The creative process is based on the development of practices that tend to expand the "Consciousness of the body" and the "Consciousness of the mind", moving from the ritual to the performative. These practices – "Meditation of thinking", "Meditation of the body", "Meditation of the voice" – generate specific states that create a performative presence and a specific choreographic language. At the same time, the process feeds on the connections with some theories on mental and physical processes treated in bioenergetics (Lowen). This creation takes shape and changes in the encounter with the public. The elements word, voice, body and lights create a real choreographic code aimed at creating a reality between the visible and the invisible, the material and the immaterial. BAU # 2, ultimately, is a ritual movement.

Concept, Choreography, Dance, Text: Barbara Berti
Choreography Assistant: Liselotte Singer
Dramaturgy Advice: Carlotta Scioldo
Light: Thomas Cicognani



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