documentation in music

26. Februar 2021, 20:00 Uhr - 21:30

Ökologische, soziologische und historische Forschung sind die Ausgangspunkte von drei neuen Werken, die für das Konzert documentation in music entstanden sind.

Die Komponistinnen Karen Power, Katharina Rosenberger und Laurie Schwarz verorten darin aktuelle Zustände, indem sie sie mit neuen Kontexten konfrontieren. Virtuelle Reisen an die entlegensten Orte der Welt relativieren dabei den realen Ort, starke Frauenstimmen der Vergangenheit schärfen das Profil aktueller feministischer Akteurinnen und an gegensätzlichen Metropolen werden die individuellen Verläufe von Gentrifizierungsprozessen nachvollzogen. documentation in music gibt Einblick in drei abendfüllende Werke zu dokumentarischer künstlerischer Arbeit, die für 2021/22 entwickelt werden. Sein forschender Ansatz ist die Umwandlung der pandemiebedingt frei gewordenen Zeiträume in eine produktive Periode, die auf Künftiges blickt.

Programm:
Laurie Schwartz: Outtakes from the Dangerous Women Files
– #1 the heroines (2018/20) für Performerin, Video, Playback, verstärkte Bassflöte, Violine, Cello & Elektronik – Uraufführung
– #2 the deeds (2020) für Tänzerin, Video, Playback, verstärkte Bassflöte, Violine, Cello & Elektronik – Uraufführung
Katharina Rosenberger / Betina Kuntzsch: Urban Morphologies – Issue #11/20 (2020) für Ensemble, Elektronik & Video – Uraufführung
Karen Power: …when one duck leaves the row…  (2020) für Ensemble, Fieldrecordings & Video – Uraufführung

Mit dem ensemble mosaik
Bettina Junge – Flöte, Simon Strasser – Oboe, Christian Vogel – Klarinette, Ernst Surberg – Klavier / Keyboard / Turntables, Chatschatur Kanajan – Violine, Karen Lorenz – Viola, Mathis Mayr – Cello, Arne Vierck – Klangregie, Eckehard Güther – Videotechnik
Anna Clementi – Stimme
Katie Kelly – Tanz
Marco Accardi – Programmierung Elektronik Laurie Schwartz
Ernst Surberg – Programmierung augmentierte Instrumente

Eintritt: 12 €, erm. 8 €
Es werden Einzelplätze (grün) und Doppelplätze (gelb) angeboten. Doppelplätze sind für zwei Personen aus einem Haushalt vorgesehen. Um eine Buchung eines Doppelplatzes von zwei Einzelpersonen aus unterschiedlichen Haushalten zu vermeiden, wird nur ein Platz eines Doppelplatzes im Saalplan zur Auswahl angezeigt. Der direkt daneben liegende Platz wird trotzdem durch eine Buchung belegt.

Veranstalter: ensemble mosaik
Gefördert durch: Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

Urban Morphologies thematisiert den sozioökonomischen Strukturwandel anhand ausgewählter Metropolregionen. Zusammen mit der Videokünstlerin Betina Kuntzsch verbindet die Komponistin Katharina Rosenberger darin Archivmaterial mit kompositorischen Elementen und Oral History. Musiker*innen und Stadtraum verschmelzen in der Arbeit zu einer Performance mit installativem Zentrum. Urban Morphologies – Issue #11/2020 konzentriert sich auf Berlin. Ab 2021 wird das Werk um Material zu Los Angeles und verschiedenen Schweizer Großstädten erweitert.

Outtakes from the Dangerous Women Files ist ein Project-in-process der Komponistin Laurie Schwartz, das historisch bedeutende Frauenstimmen in verschiedenen Szenen zu Wort kommen lässt. Es impliziert Texte von und über diese Persönlichkeiten, verbindet historische Gegebenheiten und fiktive Szenen, collagiert Komposition mit improvisiertem Material und zugespielten Archivaufnahmen. #1 the heroines wurde 2018 von der Sängerin Anna Clementi zur Uraufführung gebracht und für dieses Konzert zu einer Ensembleversion erweitert. #2 the deeds für Tänzerin und Ensemble ist das zweite Werk der Reihe Outtakes from the Dangerous Women Files und entstand im Auftrag des ensemble mosaik.

Auf verschiedenen Forschungsreisen hat die Komponistin Karen Power an den entlegensten Orten der Erde mit Kamera und Mikrofon Natur erforscht. In …when one duck leaves the row… wird das Dokumentationsmaterial Grundlage einer musikalischen Performance, in der sich Musiker*innen und Komponistin in mikroskopischen Reflexionen und distanzierter Betrachtung positionieren, eingebettet oder umgeben von Wirklichkeiten, die unsere Selbstverortung herausfordern, das Überleben und unsere Abhängigkeit vom Ort thematisieren. …when one duck leaves the row… ist der erste Teil einer mehrräumigen, abendfüllenden Konzertinstallation, die für 2021 entsteht.

Bitte informieren Sie sich vor Ihrem Besuch auf unserer Homepage über die in unseren Räumen geltenden Maßnahmen und Regeln zur Covid19-Prävention.

Foto: Anja Weber

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Um allen Mitwirkenden und dem Publikum ein sicheres und angenehmes Konzerterlebnis zu ermöglichen benötigen wir Ihre Mithilfe, bitte verhalten Sie sich solidarisch und schützen Sie sich und andere:

Besuchsentscheidung:

  • Personen, die Covid19-Symptome (Fieber, trockener Husten, Geruchs-/Geschmacksverlust) aufweisen oder während der letzten 14 Tage Kontakt zu einem an COVID-19 Erkrankten hatten, ist das Betreten unserer Räume untersagt.
  • Personen, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können, setzen sich und andere einem erhöhten Infektionsrisiko aus, weshalb wir vom Besuch der Veranstaltung abraten. Sollten Sie sich dennoch für einen Besuch entscheiden, melden Sie sich bitte mit einem entsprechenden Nachweis (z.B. Attest) bei unserem Einlasspersonal.
  • Wir weisen insbesondere Personen, die einer Risikogruppe angehören, darauf hin, dass wir trotz aller Maßnahmen keine Sicherheit gegen eine Ansteckung gewährleisten können.
  • Die Konzerte haben in der Regel eine Dauer von ca. 60 min oder nach ca. 40 min (30 min bei Gesang) eine Pause, in der ausgiebig gelüftet wird. Der Einlass in den Veranstaltungsraum erfolgt erst 10 min vor Beginn, die Abendkasse öffnet 1 h vorher.
  • Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass auch in der kälteren Jahreszeit häufiger gelüftet wird.

Ticketkauf und Registrierung:

  • Die vorgeschriebene Registrierung erfolgt kontaktlos und datenschutzkonform über den Ticketkauf oder über unsere Onlineregistrierung (www.elisabeth.berlin/registrierung) bzw. an der Abendkasse. Bitte notieren Sie sich den Besuch und teilen ihn im Falle einer Infektion dem Gesundheitsamt zusammen mit unserem Kontakt (030/44043644/ info@elisabeth.berlin) mit.
  • Bitte nutzen Sie die Möglichkeit des online-Vorverkaufs.
  • Doppelplätze dürfen nur von Personen, die nicht den Abstandsbestimmungen unterliegen z.B. Personen aus einem Haushalt, gebucht und belegt werden.
  • Ein gekauftes Ticket kann z.B. im Krankheitsfall an eine andere Person weitergegeben werden. Diese muss sich jedoch an der Abendkasse neu registrieren.
  • Es gibt Doppel- und Einzelplätze. Doppelplätze sind gelb markiert, Einzelplätze grün markiert. Um eine Buchung eines Doppelplatzes von zwei Einzelpersonen aus unterschiedlichen Haushalten zu vermeiden, wird nur einer der Doppelplätze  zur Auswahl angezeigt. Zwischen Einzel- und Doppelplätzen liegen zwei Leerplätze.

Beim Besuch:

  •  Bitte nutzen Sie die Desinfektionsmittelspender in den Eingangsbereichen.
  •  Bitte folgen Sie dem Wegeleitsystem und nutzen Sie alle ausgewiesenen Ein-/ Ausgänge.
  •  Bitte halten Sie den Mindestabstand von 1,5 m ein.
  •  In den Gebäuden besteht die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutz (MNS), außer an Ihrem Sitzplatz.
  •  Bitte belegen Sie nur die ausgewiesenen Plätze, ihre Garderobe dürfen Sie gern auf den Sperrplätzen daneben ablegen.
  •  Bitte verzichten Sie auf das Wedeln mit Konzertprogrammen oder Fächern.

Das Team des Kultur Büro Elisabeth dankt für Ihre Mithilfe! Bleiben Sie gesund!

Ein barrierefreier Zugang ist in der St. Elisabeth-Kirche vorhanden. Der Saal und die Galerie der Villa Elisabeth sind nicht barrierefrei zugänglich. Personen mit eingeschränkter Mobilität mögen sich bitte vorab telefonisch im Büro (030/44043644) melden. Wir versuchen mit unserem Personal eine Lösung anzubieten.

Das Kultur Büro Elisabeth ermöglicht ein öffentliches, breites Kulturprogramm in der St. Elisabeth-Kirche, der Villa Elisabeth, der Zions-, Sophien- und Golgathakirche in Berlin-Mitte. Weitere Informationen unter: https://www.elisabeth.berlin/d...

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