G.Rag y los Hermanos Patchekos am Ludwigsberg

24. Juli 2020, 20:00 Uhr - 22:00

Tickets 5,00 EUR

Geh mit Freunden

Das Alte Spital auf Sommer-Tour :)

an insgesamt 4 wunderbaren Orten, die uns Ihre Bühne zur Verfügung stellen - dieses Konzert findet auf dem Ludwigsberg in Bad Kötzting statt, genauer auf der Freilichtbühne der Festspielgmeinde Bad Kötzting. 

Es gibt ein paar Regeln, aber nichts was einem die Laune verderben sollte. Überall Abstand halten und (obwohl im Freien) mit Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Gelände herumgehen ist leider Pflicht, dafür dürfen die Masken am Platz fallen...

Laut Ministerium dürften bereits 200 Gäste kommen, allerdings kommen wir mit dem gebührenden Abstand vorher an die Grenzen...

Die Plätze am Ludwigsberg sind limitiert auf 130 Gäste - vorab muss reserviert werden. Da wir "nur" Open Air spielen dürfen, gibt es eine Reservierungsgebühr von 5 € (plus Buchungsgebühr), die Ihr hier online per Billetto buchen könnt. 

Ein Ticket gibt es nicht, aber Ihr landet direkt auf unserer Gästeliste.

DIE RESERVIERUNGSGEBÜHR BEHALTEN WIR BEI SCHLECHTEM WETTER/ABSAGE EIN - 75% DAVON GEHEN AN DIE BAND UND 25% AN DAS ALTE SPITAL.

Der Restbetrag zum Ticketpreis ist dann vor Ort zu entrichten. Für dieses Konzert beträgt der Gesamtpreis 18 €, d.h. 13 € sind noch vor Ort zu bezahlen.

 Parken: Großparkplatz am Kurpark - ca 20-30 Minuten Fußweg - Wer schlecht zu Fuß ist, kann gerne mit dem Auto bis fast vor Ort gebracht werden - geparkt werden kann dort aber nicht.

G.RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOSMonacos Caribbean Trash Orchestra - 11 Musiker !

Songs, die ganz nebenbei folgende Genre-Stationen abfahren:Cumbia, Swamp-Pop, Desert-Folk, Punk-Rock, Gipsy-Swing, Musette. Irgendwie. Oder?

In 11köpfiger Besetzung mit Trash & Steel-Drums, Kontrabass, 3-Fach Bläsersektion (Trompete, Tenorhorn, Posaune, Melodika) vielen Saiteninstrumenten (Gitarren, Banjo, Slide) jeder Menge Perkussion und Akkordeon. Dem Himmel sei Dank!
Die besten Partys sind immer die, an denen frühmorgens ein Gast mit offenen Ohren die Plattenteller übernimmt. So was kann übel nach hinten losgehen, kann aber auch eine Riesengaudi sein, um sich bei dieser Gelegenheit einmal bajuwarischen Vokabulars zu bedienen. Denn solche Menschen haben meist mit nix irgendein Problem – die hauen eine Polka hinter uptempo Techno und alle sind begeistert. Die dürfen das, weil es ihnen egal ist. Weil sie uncool sind und Spaß haben wollen und weil sie wollen, dass möglichst viele mit ihnen Spaß haben. So ähnlich funktioniert das Erfolgsrezept von G.RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOS. Diese mehr als zehnköpfige Münchener Rasselband um Mastermind und Plattenhändler Andreas Staebler macht einfach, was sie will. Das tut sie seit nunmehr drei Alben/ 2 Soundtrackalben und unzähligen Livegigs. Und was die wollen, macht Laune! Yankee-Tunes, bei denen nur noch das Peitschenknallen fehlt, treffen auf Steeldrums. Ein Tex-Mex-Trompetensolo purzelt in eine Kreuzung aus Tango und Flamenco. Eine scheppernde Ska-Nummer löst den Morricone- durchtränkten Wüstenrock ab. So geht das in einer Tour. Dabei wirken diese höchst sympathischen Bayern keine Sekunde lang bemüht oder angestrengt. Wobei die stilistische Auswahl der Herrschaften keineswegs beliebig ist. Eindeutig erkennbar ist ihre Vorliebe für Musik aus dem mexikanisch- texanischen Grenzgebiet. Wir denken an Mariachis, Tequila und Patronengurte und damit an einen Haufen Klischees. Und genau das ist der Trick: Es werden einem hier die Klischees derart feste um die Ohren gehauen, dass sie geräuschvoll implodieren. Wenn ein Wüstentango mit einem Landler kollidiert, dann ist Bayern gewissermaßen offen. So vorbehaltlos und lustvoll ziehen G.Rag y los Hermanos Patchekos vertrautes, lieb gewonnenes und lange nicht mehr gehörtes am Kragen herbei, dass es eine Freude ist. Auf irgendwelche Einflüsse – woher sie auch kommen mögen – lässt sich die Musik der Patchekos jedoch nicht reduzieren. Denn so viel wird hier angedeutet oder in den Vordergrund gestellt, dass man irgendwann feststellt, dass es dieser Band nicht darum geht, wie irgendwer zu klingen. Die wollen nur spielen. Musik aus der Swing-Ära, Low Fi Trash oder Storytelling a la Tom Waits zum Beispiel. Der trashige Bandsound mit nachlässig gestimmten Instrumenten und beschwipstem Mariachi-Gebläse und zehn Punkte auf der Vergnügensskala sind die wichtigsten Leitmotive.

Live-Konzerte im Woid - in diesem Sommer treten Bands auf 4 verschiedenen Open Air Bühnen auf... Freilichtbühne auf dem Ludwigsberg (Bad Kötzting), Badesee beim Adventure Camp Schnitzmühle (Viechtach), Bühne am Blaibacher See (Blaibach), Steinhof in Zell (Roding)

Sobald wir wieder nach drinnen dürfen, gibt es Konzerte im Alten Spital Viechtach und im Bahnhof Kötzting.

Infos auf www.ollizilk.de

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