G.Rag y los Hermanos Patchekos im Obstgarten der Roten Res / Bodenmais

Marktplatz 6, 94249 Bodenmais
04. August 2021, 19:00 Uhr - 21:00
Super Organisator
Tickets Kostenlos - 5,00 EUR
Tickets Kostenlos - 5,00 EUR

Das Alte Spital auf Sommer-Tour -
an insgesamt 6 wunderbaren Orten, die uns Ihre Bühne zur Verfügung stellen - dieses Konzert findet im Obstgarten der Roten Res in Bodenmais statt.
Es gibt ein paar Regeln, aber nichts was einem die Laune verderben sollte. Überall Abstand halten und (obwohl im Freien) mit Mund-Nasen-Bedeckung auf dem Gelände herumgehen ist leider Pflicht, dafür dürfen die Masken am Platz fallen...
Die Plätze im Obstgarten sind limitiert auf 70 Gäste - vorab muss reserviert werden. Da wir "nur" Open Air spielen dürfen, gibt es eine Reservierungsgebühr von 5 € (plus Buchungsgebühr), die Ihr hier online per Billetto buchen könnt. 
Ein Ticket gibt es nicht, aber Ihr landet direkt auf unserer Gästeliste.

DIESE RESERVIERUNGSGEBÜHR BEHALTEN WIR BEI SCHLECHTEM WETTER/ABSAGE EIN - 75% DAVON GEHEN AN DIE BAND UND 25% AN DAS ALTE SPITAL. (Letztes Jahr bei 44 Konzerten 1 mal passiert:) 

Dadurch möchten wir vermeiden, dass den Musikern und uns Kosten entstehen, die wir in der aktuellen Zeit nicht tragen können.Der Restbetrag zum Ticketpreis ist dann vor Ort zu entrichten.

Für dieses Konzert beträgt der Gesamtpreis 16 €, d.h. 11 € sind noch vor Ort zu bezahlen.

Für unter 21-jährige ist der Eintritt frei - bitte aber auch vorab anmelden und die kostenlosen Tickets wählen, denn nur so können wir sicherstellen, dass nicht zu viele Gäste kommen.

G.RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOSMonacos Caribbean Trash Orchestra - 11 Musiker !

München

Songs, die ganz nebenbei folgende Genre-Stationen abfahren:Cumbia, Swamp-Pop, Desert-Folk, Punk-Rock, Gipsy-Swing, Musette. Irgendwie. Oder?

In sehr-viel-köpfiger Besetzung mit Trash & Steel-Drums, Kontrabass, 3-Fach Bläsersektion (Trompete, Tenorhorn, Posaune, Melodika) vielen Saiteninstrumenten (Gitarren, Banjo, Slide) jeder Menge Perkussion und Akkordeon. Dem Himmel sei Dank!
Die besten Partys sind immer die, an denen frühmorgens ein Gast mit offenen Ohren die Plattenteller übernimmt. So was kann übel nach hinten losgehen, kann aber auch eine Riesengaudi sein, um sich bei dieser Gelegenheit einmal bajuwarischen Vokabulars zu bedienen. Denn solche Menschen haben meist mit nix irgendein Problem – die hauen eine Polka hinter uptempo Techno und alle sind begeistert. Die dürfen das, weil es ihnen egal ist. Weil sie uncool sind und Spaß haben wollen und weil sie wollen, dass möglichst viele mit ihnen Spaß haben. So ähnlich funktioniert das Erfolgsrezept von G.RAG Y LOS HERMANOS PATCHEKOS. Diese mehr als zehnköpfige Münchener Rasselband um Mastermind und Plattenhändler Andreas Staebler macht einfach, was sie will. Das tut sie seit nunmehr drei Alben/ 2 Soundtrackalben und unzähligen Livegigs. Und was die wollen, macht Laune! Yankee-Tunes, bei denen nur noch das Peitschenknallen fehlt, treffen auf Steeldrums. Ein Tex-Mex-Trompetensolo purzelt in eine Kreuzung aus Tango und Flamenco. Eine scheppernde Ska-Nummer löst den Morricone- durchtränkten Wüstenrock ab. So geht das in einer Tour. Dabei wirken diese höchst sympathischen Bayern keine Sekunde lang bemüht oder angestrengt. Wobei die stilistische Auswahl der Herrschaften keineswegs beliebig ist. Eindeutig erkennbar ist ihre Vorliebe für Musik aus dem mexikanisch- texanischen Grenzgebiet. Wir denken an Mariachis, Tequila und Patronengurte und damit an einen Haufen Klischees. Und genau das ist der Trick: Es werden einem hier die Klischees derart feste um die Ohren gehauen, dass sie geräuschvoll implodieren. Wenn ein Wüstentango mit einem Landler kollidiert, dann ist Bayern gewissermaßen offen. So vorbehaltlos und lustvoll ziehen G.Rag y los Hermanos Patchekos vertrautes, lieb gewonnenes und lange nicht mehr gehörtes am Kragen herbei, dass es eine Freude ist. Auf irgendwelche Einflüsse – woher sie auch kommen mögen – lässt sich die Musik der Patchekos jedoch nicht reduzieren. Denn so viel wird hier angedeutet oder in den Vordergrund gestellt, dass man irgendwann feststellt, dass es dieser Band nicht darum geht, wie irgendwer zu klingen. Die wollen nur spielen. Musik aus der Swing-Ära, Low Fi Trash oder Storytelling a la Tom Waits zum Beispiel. Der trashige Bandsound mit nachlässig gestimmten Instrumenten und beschwipstem Mariachi-Gebläse und zehn Punkte auf der Vergnügensskala sind die wichtigsten Leitmotive.

Live-Konzerte im Woid - in diesem Sommer treten Bands auf 6 verschiedenen Open Air Bühnen auf... Freilichtbühne auf dem Ludwigsberg (Bad Kötzting), Badesee beim Adventure Camp Schnitzmühle (Viechtach), Burgruine Runding, Steinhof in Zell (Roding), Obstgarten der Roten Res (Bodenmais) und auf dem Vorplatz beim Alten Spital in Viechtach

Sobald wir wieder nach drinnen dürfen, gibt es Konzerte im Alten Spital Viechtach und im Bahnhof Kötzting.

Infos auf www.ollizilk.de

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