HARAKIRI

06. September 2019, 18:00 Uhr - 22:00

Acker Stadt Palast, Ackerstraße 169, Berlin, Deutschland, 10115 Berlin

mehr als nur ein Messerkauf 
Ein Tag für Nicolaus A. Huber zu seinem 80.



Fr/ 06. September/ 18h
Open doors 17h
Online pre-sales (until 2 hours before start)/ Vorverkauf (bis zum 2 Stunden vor Beginn)


In 2019 wird der 80ste Geburtstag von Nicolaus A. Huber gefeiert.
„Hubers Konzentration auf den Nahbereich dessen, was im Umgang mit musikalischem Material gemeinhin für normal oder selbstverständlich und von daher unbedenklich erscheint, öffnet ihm Zugänge zur Musik, ...
... an deren Rändern wieder Raum für Utopien oder Spekulatives frei wird: eine Haltung, die ihn zu einem der wenigen Garanten für einen Fortschritt der Musik macht.“ (Ulrich Müller, Hessischer Rundfunk)
Nicolaus A. Huber erfand die Technik der „konzeptionellen Rhythmuskomposition“ und vor allem die der rhythmischen Modulation, mit deren Hilfe unabhängige Dauern und metrische Modelle in jede Richtung moduliert und verschränkt werden können. Ab 1994 arbeitet er erneut mit „Wiederholung“ (als gestreute, fraktale, zusammenhangabstoßende, als Mehrfachdarstellung, als multifocales Hören). Nach Unschärfen der musikalischen Gestalten (thalassale Regression) und ihrer Ränder thematisiert er aus der Quantentheorie stammende Begriffe wie Nicht-Lokalität, Wahrscheinlichkeitswelle, Welcher-Weg-Information u. ä. als harmonische Doppelnatur von Tönen (Teilchen- und Wellencharakter) mit harmonischen Reichweiten über ein ganzes Stück hinweg (etwa seit 2002).

Nicolaus A. Huber: »Darabukka« für Klavier (1976)
Nicolaus A. Huber: »Disapearances« für Klavier (1995)
Nicolaus A. Huber: »Statement zu einem Faustschlag Nonos« für Klavier (1990)
Nicolaus A. Huber: »SISTER SOUNDS « Solo für Glissandoflöte, Klangschalen und Triangel (2012)
Nicolaus A. Huber: »Blanco y Verde« für Flöte und Klarinette (2018)
Nicolaus A. Huber: »Vor und zurück« für Oboe solo (1981)
Nicolaus A. Huber: »Don’t fence me in« für Flöte, Oboe und Klarinette (1994)
Nicolaus A. Huber: »Aion« für 4-kanaliges Tonband und Gerüche (1968-72)

Catherine Vickers, Klavier
Erik Drescher, Flöte/Glissandoflöte
Simon Strasser, Oboe
Matthias Badczong, Klarinette
Elektronisches Studio der TU
Henrik von Coler, Klangregie
Carolin Naujocks, Gespräch

Dauer: 04:00h
Bemerkungen zum Datum und Uhrzeit: Es gibt 3 Konzertteile mit Gepräch und ausgedehnten Pausen. Es werden selbstgemachte bayrische Köstlichkeiten serviert.

Mit freundlicher Unterstützung des Musikfond

06. September 2019 um 18h
im Acker Stadt Palast
Ackerstraße 169/170, Berlin
Tickets: sliding scale ab 6,-€

Ein begrenztes Kontingent an Karten ist an der Abendkasse verfügbar (geöffnet ab 19 Uhr) / 
A limited amount of tickets will be available at the door (open from 19pm)