NZZ PODIUM BERLIN: Big Government

23. September 2020, 18:30 Uhr - 20:15

Der Staat ist über Nacht wieder zum Heilsbringer geworden. Er soll Unternehmen, ja ganze Bevölkerungsschichten, retten, schützen und versorgen. In Deutschland, das sich lange als Sparweltmeister gebärdet hatte, kommt dies, so die gängige Meinung, einem Paradigmenwechsel gleich. Gestern schwarze Null, heute «Bazooka» und «Wumms»! Dabei geht vergessen, dass Deutschland – nach all den Jahren des Sparens – zu den Staaten mit der höchsten Belastung mit Steuern und Sozialabgaben gehört. Kann es sich also überhaupt mehr «Staat» leisten? Und wie ist dabei zu erklären, dass öffentliche Dienstleistungen und Infrastrukturen im internationalen Vergleich allenfalls mittelprächtig sind? Ein Abend über Steuern, staatliche Dienstleistungen und «Panzerfäuste».

Das Einstiegsreferat zum Thema hält die französische Professorin für Europäische Zeitgeschichte Sandrine Kott. Unter der Gesprächsführung von René Höltschi, Wirtschaftskorrespondent der «Neuen Zürcher Zeitung», werden folgende Teilnehmer anschliessend auf dem Podium diskutieren:

  • Sandrine Kott
    Professorin für Europäische Zeitgeschichte an der Universität Genf
  • Lars Feld
    Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Freiburg, sowie Vorsitzender des des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung
  • Tamaz Georgadze
    CEO und Gründer von Weltsparen, Berlin
  • Katja Kipping
    Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Berlin
  • Joseph Vogl
    Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur, Literatur und Kulturwissenschaft
    sowie Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin

Bei guter Witterung Apéro suisse al fresco.
Youtube: NZZ Podium Europa

Tickets: 22 €/ erm. 15 € inkl. Gebühren.
NZZ-Abonnenten erhalten eine Ermäßigung.

Eine Veranstaltung von: NZZ Podium Europa
Unterstützt von: NZZ Europa Club

Informationen zur Durchführung von verantwortungsvollen Veranstaltungen sowie das Hygienekonzept finden Sie unter: 

https://www.elisabeth.berlin/d...

Bitte beachten Sie bei Ihrem Besuch folgendes: In den Eingangsbereichen befinden sich Desinfektionsmittelspender. Am Einlass werden Sie aufgefordert sich die Hände zu desinfizieren. Die vorgeschriebene Registrierung aller Gäste erfolgt beim Ticketkauf, kontaktlos und datenschutzkonform oder an der Abendkasse. Bitte zeigen Sie Ihr Ticket am Einlass unaufgefordert vor. Die St. Elisabeth-Kirche besitzt zwei Zugangstüren, wovon eine als Eingang und die andere als Ausgang gekennzeichnet wird. Bitte nutzen Sie diese Türen mit entsprechendem Abstand von 1,5m zu anderen Personen. Bitte tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) innerhalb der Gebäude bis zum Erreichen Ihres Sitzplatzes und beim Verlassen ihres Sitzplatzes bis Sie sich wieder außerhalb der Gebäude befinden.
Das gekaufte Ticket kann bei Krankheitsfällen o.ä. an eine andere Person weitergegeben werden. Diese muss sich jedoch an der Abendkasse neu registrieren.
Es ist kein barrierefreier Zugang in der Villa Elisabeth vorhanden.

Veranstaltungsbild: © Auszug aus den Entwürfen für das Finanzministerium (Bercy) des ehemaligen französischen Staatspräsidenten François Mitterrand, 1989

Das Kultur Büro Elisabeth ermöglicht ein öffentliches, breites Kulturprogramm in der St. Elisabeth-Kirche, der Villa Elisabeth, der Zions-, Sophien- und Golgathakirche in Berlin-Mitte. Weitere Informationen unter: https://www.elisabeth.berlin/d...

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