»Port Bou« – Eine Walter Benjamin Oper von Elliott Sharp

15. Dezember 2018, 20:00 Uhr - 21:30

Dr.-Hammacher-Straße 6, 47119 Duisburg


PORT BOU

Eine WALTER BENJAMIN Oper von ELLIOTT SHARP


Eine Produktion der In Situ Art Society (Bonn) in Zusammenarbeit mit cuba-cultur (Münster) und dem Kreativquartier Ruhrort (Duisburg)


Elliott Sharp
 (US) – Musik und Libretto, Künstlerische Leitung, Prerecorded Instruments, Processing
Nicholas Isherwood
 (US/IT) – Bassbariton
Jenny Lin
(US) – Klavier
William Schimmel
 (US) – Akkordeon
Janene Higgins
 (US) – Projection Design

Die Kammeroper „Port Bou“ (2014) des amerikanischen Musikers und Komponisten Elliott Sharp ist den letzten Stunden im Leben des bedeutenden deutschen Intellektuellen Walter Benjamin gewidmet. Sie ist für einen Sänger und drei Musiker geschrieben. Der Regisseur ist Elliott Sharp selbst. Als Bühnenbild dient die Videoprojektion der amerikanischen Grafikdesignerin und Videokünstlerin Janene Higgins, die seit mehreren Jahren mit Elliott Sharp zusammenarbeitet. Die einzige europäische Aufführung der Oper erfolgte 2015 im Konzerthaus Berlin.

Im Dezember 2018 präsentiert die In Situ Art Society vier Aufführungen von „Port Bou“ in NRW:

Donnerstag | 13. Dezember 2018
Bonn | Dialograum Kreuzung an St. Helena
Bornheimer Straße 130, 53119 Bonn
www.facebook.com/events/560503804409917

Freitag | 14. Dezember 2018
Münster | Theater im Pumpenhaus
Gartenstraße 123, 48147 Münster
www.facebook.com/events/202759477194989

Samstag | 15. Dezember 2018
Duisburg | Gemeindehaus Ruhrort
Dr.-Hammacher-Straße 6, 47119 Duisburg
www.facebook.com/events/2076696852631475

Sonntag | 16. Dezember 2018
Bonn | Dialograum Kreuzung an St. Helena
Bornheimer Straße 130, 53119 Bonn
www.facebook.com/events/574121723048576

Was können wir über den inneren Zustand eines Mannes mutmaßen, der sein Leben für nicht länger lebbar empfindet? Und was, wenn es sich bei diesem Mann um Walter Benjamin handelt, im Jahre 1940 in der Grenzstadt Portbou, auf der Flucht aus Nazideutschland und dem besetzten Frankreich?

Der Komponist und Multiinstrumentalist Elliott Sharp ist seit fast 40 Jahren eine Schlüsselfigur der New Yorker Avantgarde und experimentellen Musikszene. Sein Wunsch, eine Oper über Walter Benjamin, einen der bedeutendsten deutschen Philosophen und Kulturkritikern des 20. Jahrhunderts, zu schreiben, war durch die Tatsache bekräftigt, seine eigene Mutter eine Holocaust-Überlebende ist.

Elliott Sharp über seine Oper: „Die gesamte Oper spielt in den letzten Minuten der Echtzeit für Benjamin. Als Komponist und Autor habe ich versucht, als Antenne für imaginäre Ausstrahlungen seiner Qualen zu fungieren und sie in die Frequenzen von Musik und Drama zu übersetzen.“

Gefördert durch: 
• NRW KULTURsekretariat (www.nrw-kultur.de)
• Stadt Bonn
• Stadt Münster
• Stadt Duisburg

Mit freundlichen Unterstützung von:
• Kreuzung an St. Helenaa – Ein Dialograum für christlichen Kult und zeitgenössische Kultur e. V. (www.kreuzung-helena.de)
• Theater im Pumpenhaus (www.pumpenhaus.de)
• Gemeindehaus Ruhrort
• Klavierhaus Klavins (www.klavierhaus-klavins.de)
• Pianohaus Keienburg (www.pianohaus-keienburg.de)
• falschnehmung.de – sachdienliche Betrachtungen zu Visionen und Visuellem, Kultur, Irrsinn und anderen Formen der Wahr-Nehmung
• Le Charreau – Authentische Weine (www.le-charreau.de)
• PanRec – a video label for jazz and improvised music (www.panrec.com)

Sitzplatz

Geschlossen


Sitzplatz ermäßigt

Geschlossen